Ab Januar ist es soweit: PSD2 bringt viele Änderungen für Onlinehändler 27. November 2017

Nur noch zwei Monate, dann tritt PSD2 in Kraft, eine EU-weite Richtlinie, die den Zahlungsverkehr neu regelt. Sie wird im Januar 2018 wirksam und betrifft nicht nur das Onlinebanking, sondern auch den digitalen Handel. Die wichtigste Änderung für Onlinehändler: Um das Betrugsrisiko zu senken, müssen sich Kunden spätestens ab 2019 bei einigen Zahlungsverfahren stärker authentifizieren als bisher.

Für Händler wird es daher noch wichtiger, ihren Mix an Zahlungsverfahren zu überprüfen und zu überlegen, wie komfortabel diese Zahlungsarten für ihre Kunden sind. Hier geht es nicht nur um Konversionsraten: Je glaubwürdiger der Shop und sein Zahlungsmix, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde diesen Shop auf eine „White List“ setzt. Damit stuft er den Händler als vertrauenswürdig ein und muss nicht mehr bei jedem Bezahlvorgang ein komplexes Authentifizierungsverfahren durchlaufen.

Durch PSD2 ändert sich auch die Rolle von Payment Service Providern: Sie befinden sich ab Inkrafttreten der Richtlinie auf Augenhöhe mit Banken, denn PSD2 sieht vor, dass Zahlungsdienstleister bei Zustimmung des Kunden direkten Zugriff auf dessen Kontodaten erhalten. Dadurch können Payment-Anbieter künftig ganz neue Services anbieten, von denen Onlinehändler und ihre Kunden gleichermaßen profitieren.

Miriam Wohlfarth, Gründerin und Geschäftsführerin von RatePAY: „Wir sind froh, dass mit PSD2 endlich die Rahmenbedingungen für einen sicheren, internationalen und regulierten Zahlungsverkehr geschaffen worden sind. Wir bereiten uns seit Monaten auf die Umsetzung von PSD2 vor, denn der Teufel steckt hier oft im Detail. Als von der Bafin lizenzierter Zahlungsdienstleister, der in verschiedenen Ländern Europas operiert, stehen wir Onlinehändlern bei der rechtssicheren Umsetzung der PSD2-Richtlinien beratend und operativ zur Seite.“

 

Hier geht es zum Überlick der wichtigsten Punkte: PSD2 – was soll das sein? Was muss ich tun?