IT-DIRECTOR: Verbraucher lieben Rechnungskauf – Zahlungsmethoden im Onlinehandel 29. Juni 2011

Das Angebot vielfältiger Zahlungsmethoden gehört heute zu den wichtigen Erfolgsfaktoren für Online-Händler. Rechnungs- und Ratenkauf werden im Internet noch vergleichsweise selten angeboten, obwohl sie in der Gunst der Verbraucher weit oben stehen.

Laut der „Consumer Survey“ von Affilinet vom Ende des vergangenen Jahres kauft über ein Viertel der Deutschen monatlich mindestens viermal im Internet ein – 61 Prozent gibt dabei mindestens fünfzig Euro aus. Der Bundesverband des deutschen Versandhandels meldet, dass 2010 der Umsatz auf diesem Sektor gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent auf 25 Milliarden Euro gestiegen ist. Shoppen im Netz liegt im Trend. Allein in der Bundesrepublik gibt es rund 50.000 Webshops.

Wenn Webshops folgende Punkte beachten, können sie sich von Mitbewerbern positiv abheben und eine höhere Konversionsrate erzielen: Gute durchdachte Gestaltung des Internet-Auftritts, Warenvielfalt, einfacher, logischer Bestellvorgang als Service – und Flexibilität bei den Zahlungsmethoden. Dabei stehen Online-Händler vor der Herausforderung, den Spagat zwischen eigenen Bedürfnissen und den Wünschen der Konsumenten zu schaffen. Zentrale Fragen sind: Bei welchen Zahlungsmethoden habe ich als Händler das geringste Risiko? Und: Wie bezahlen die Verbraucher am liebsten? „Am größten ist die Diskrepanz bei den Verfahren, bei denen der Shopbetreiber in Vorleistung tritt, wie dies etwa beim Kauf auf Rechnung der Fall ist“, kommentiert Miriam Wohlfarth, Geschäftsführerin beim E-Commerce-Dienstleister Ratepay.

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