Verschiebung hin zur Rate: Wie ökonomische Unsicherheit das Zahlungsverhalten beeinflusst.

Unsere Held*innen der Zahlen haben einmal das Online-Zahlungsverhalten im Bereich Haus und Garten (B2C) untersucht. Verglichen haben sie die Vor-Corona-Phase von November 2019 bis März 2020 mit der Corona-Phase von April bis Juni 2020. Dabei sind sie zu einem interessanten Ergebnis gelangt:

Seit Beginn der Corona-Phase setzen die Menschen – besonders bei größeren Ausgaben – deutlich häufiger auf die Ratenzahlung als zuvor. Nur bei Menschen über 60 kehrt sich dieser Trend um. Unsere Analyst*innen vermuten, dass das zum einen daran liegt, dass aufgrund von verlorenen Jobs, Kurzarbeit und ähnlichem die Budgets geringer geworden sind, was auf Menschen nicht zutrifft, die aus dem Erwerbsleben bereits ausgeschieden sind. Und zum anderen daran, dass diejenigen, die noch viele Berufsjahre vor sich haben, von einer Normalisierung ihrer beruflichen Situation ausgehen. Die Vermutung geht dahin, dass sie davon ausgehen, ihre Ratenverpflichtungen erfüllen zu können, während die Menschen über 60 im Angesicht des absehbaren Endes ihres Erwerbslebens ihr Geld zusammenhalten möchten und daher weniger längerfristige Verpflichtungen eingehen. Wie dem auch sei: Auf Basis unserer Daten lässt sich auf jeden Fall festhalten, dass sich die Rate seit Beginn der Pandemie über steigende Beliebtheit erfreut.

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