A2A-Banking als
Open-Banking-Lösung

Wohin werden sich A2A-Payments in 2024 entwickeln?

In der E-Commerce-Branche wie auch der Finanzbranche erwartet man noch in 2024 den Durchbruch eines neuen Zahlungstrends – auch für Deutschland. Konkret es geht darum, dass das schon länger im Online-Banking existierende A2A-Banking nicht mehr auf den hauseigenen Zahlungsverkehrsschienen von Banken und Zahlungsdienstleistern aufbauen darf, sondern künftig nur noch als Open-Banking-Lösung abgewickelt werden soll.

Das Resultat soll sein: Online-Banking mit direkten Echtzeit-Zahlungen von einem Bankkonto auf ein anderes Bankkonto (A2A-Zahlungen), das über europäische Landesgrenzen und über alle bankeigenen Bezahl-Ökosysteme hinweg möglich, also interoperabel und plattformübergreifend, ist.

Mit der schon länger beschlossenen EU-Richtlinie PSD2 sind die Weichen für diese Entwicklung bereits gestellt. Und die für Ende 2024 erwartete PSD3-Richtlinie wird diesen Weg noch weiter forcieren.

In diesem Artikel möchten wir einen Überblick darüber geben, wie genau dieser bald zu erwartende Zahlungstrend aussehen wird, welche Konsequenzen er für Verbraucher:innen, Online-Händler:innen, Banken und Zahlungsanbieter hat und wo innerhalb dieser Entwicklung sich die globalen, europäischen und auch deutschen Anbieter von A2A-Banking aktuell befinden.

A. Open Banking macht A2A-Banking zum Instant Payment ohne Grenzen

Schauen wir uns zuerst den Zusammenhang zwischen A2A-Banking, Open-Banking und Instant Payment näher an, um den neuen Zahlungstrend zu verstehen.

1. A2A-Banking

Bei dieser Art des Online Bankings wird eine Zahlung direkt von einem Bankkonto auf das andere Bankkonto transferiert. Die Abkürzung A2A steht für Account-to-Account – von Konto zu Konto.

Im Prinzip gibt es diese Art des Online Bankings schon seit vielen Jahren – in Form von elektronischen Überweisungen, Lastschriften oder Daueraufträgen. Ein Hauptproblem war und ist noch immer die geringe Geschwindigkeit dieser Transaktionsarten.

Gerade im E-Commerce müssen Online-Händler:innen manchmal mehrere Tage auf den Zahlungseingang warten und sind in diesem Zeitraum nicht vor Betrug oder auch fehlerhaften Geldtransaktionen geschützt, die wiederum zu Rückbuchungen – und dadurch zu weiteren Kosten – führen.

Sehr viele Händler:innen versenden eine Bestellung entsprechend erst nach Zahlungseingang. Die so entstandenen längeren Lieferzeiten gehen wiederum auf Kosten der Shopper Experience. Dieses Problem hat den Bedarf an Echtzeittransaktionen im E-Commerce erhöht.

Doch wer bislang in Echtzeit bezahlen wollte, musste in vielen Checkouts improvisieren – und zum Beispiel auf Kartenzahlungen (Kreditkarte) ausweichen. Dies wiederum hatte für Händler:innen den Nachteil zusätzlicher Transaktionsgebühren. Doch auch viele Online-Shopper:innen war dies nicht recht, da sie ihre Daten ungern an einen fremden Drittanbieter weitergeben wollten.

Die konkretere Marktlücke hieß also: Direktzahlungen zwischen zwei Bankkonten in Echtzeit – kurz: Instant Payment. Im Finanzsektor definiert man Instant-Payment-Zahlungen als Zahlungen zwischen Bankkonten, die innerhalb von Sekunden ausgelöst, verrechnet und abgewickelt werden, und zwar zu jeder Tages- oder Wochenzeit, auch an Feiertagen und Wochenenden.

2. Instant Payment

Instant Payment ist also eine Form 24/7-Highspeed-A2A-Banking. Wir werden später noch auf einzelne Anbieter solcher Lösungen zurückkommen. An dieser Stelle ist zunächst etwas anderes wichtig:

Die hohe Geschwindigkeit, mit der beim Instant Payment A2A-Transaktionen durchgeführt werden, kann aktuell durch verschiedene A2A-Zahlungssysteme gewährleistet werden. Die meisten dieser Zahlungssysteme sind allerdings nativ entwickelt und laufen auf zwischenzeitlich veralteten Zahlungsverkehrsschienen. Zum Beispiel, das 2016 von einem Konsortium spanischer Banken eingeführt wurde, nutzte noch Ende 2022 die Echtzeit-Zahlungsverkehrsschiene von Iberpay.

Hinzu kommt, dass diese Zahlungsverkehrsschienen nicht nur nicht grenzüberschreitend funktionieren (also nicht im europaweiten Zahlungsverkehrsraum genutzt werden können) – auch auf nationaler Ebene können nur diejenigen Teilnehmer:innen eines A2A-Zahlungssystems Transaktionen miteinander durchführen, die dasselbe Zahlungssystem nutzen.

Diesen technischen Mankos aber standen viele Nutzer:innen bislang eher gleichgültig gegenüber. Die Nutzer:innen von A2A-Zahlungslösungen wie bspw. Swish (in Schweden) oder iDeal (in den Niederlanden) sind grundsätzlich sehr zufrieden und profitieren auch von den sich ständig verbessernden Apps und Funktionen der Anbieter. Die hohe Verbreitung in den jeweiligen Bevölkerungen belegt das: Swish nutzen 85 % der Schwed:innen und iDeal 70 % der Niederländer:innen.

Dennoch: Die EU-Kommission fordert (seit 2018 per PSD2-Richtlinie), dass diese veralteten, untereinander inkompatiblen und daher für den europäischen Zahlungsverkehrsraum nicht nutzbaren Technologien bald der Vergangenheit angehören. Dabei war Klarna einer der ersten Anbieter, die diesem Ruf gefolgt sind. Das schwedische Kreditinstitut hatte bereits 2019 mit der Migration seiner Services hin zum heute aktuellen Standard für A2A-Echtzeit-Transaktionen begonnen: Open Banking.

3. Open Banking und Payment Initiation Services (PIS)

Der eigentliche Standard, nach dem A2A-Payments in Echtzeit aktuell abgewickelt werden sollten, ist Open Banking – oder genauer: die als Payment Initiation Services (PIS) bezeichneten zahlungsauslösenden Dienste.

PIS bieten die meisten der Hauptvorteile von A2A-Zahlungen: Sie sind kostengünstiger als kartenbasierte Systeme, arbeiten mit höchsten Sicherheitsstandards (SCA – siehe weiter unten) und haben eine große Reichweite. Allerdings bieten sie noch weitere Vorteile:

  • Aufgrund der neuartigen Datenkonnektivität gibt es keinen Medienbruch: A2A-Zahlungen, die von Open Banking unterstützt werden, müssen nicht mehr innerhalb der hauseigenen Kanäle der Banken erfolgen, sondern können in von Verbraucher:innen genutzten Apps eingebettet werden. Die Zahlenden müssen die App, mit der sie bspw. shoppen, nicht verlassen, um zunächst in einer anderen App ihr Online-Banking aufzurufen. Gleiches gilt übrigens auch für Apps wie Instant-Messanger-Dienste: So bietet der indische Zahlungsdienstleister Razorpay nahtlos in WhatsApp integrierte Zahlungsprozesse an.
  • Zudem entfällt die manuelle Eingabe von Bankdaten und das Ausfüllen von Formularen, die Zeit kosten und fehleranfällig sind.
  • Das führt zu einem schnelleren Zahlungsprozess und damit einem geringeren Risiko von Kaufabbrüchen.
  • PIS kann von Online-Händler:innen sehr tief in die eigene Markenwelt integriert werden und damit zu einem noch besseren Einkaufserlebnis und einer intensiveren Kundenbindung führen. Damit wird die Marke des Online-Shops nicht verwässert und die Loyalität der Kund:innen steigt.
  • Bisherige A2A-Zahlungen konnten bislang immer nur über die Zahlungsverkehrsschiene einer konkreten Bank durchgeführt werden. Dank Open Banking können nun PIS-Zahlungsflüsse europaweit erfolgreich angestoßen werden.
  • Jetzt genügt es tatsächlich, einfach nur irgendein Bankkonto bei irgendeiner Bank irgendwo in Europa zu besitzen, um Geld in Echtzeit zu überweisen oder zu empfangen.

4. Fazit

Zusammenfassend gibt es also drei Entwicklungsstufen beim A2A-Banking:

Stufe 1: Herkömmliches A2A-Banking

Hier werden elektronische Überweisungen, Lastschriften oder auch Daueraufträge mit mehreren Tagen Verzögerung von einem Bankkonto auf ein anderes Bankkonto überwiesen.

Stufe 2: Instant Payment

Hier werden in Echtzeit, also innerhalb weniger Sekunden, elektronische Überweisungen zwischen zwei Konten durchgeführt. Allerdings können diese Geldtransaktionen immer nur auf derselben Zahlungsverkehrsschiene ablaufen. Sender:innen und Empfänger:innen müssen sich im selben „Ökosystem“ befinden (also zum Beispiel Swish- oder iDEAL-Kund:innen sein).

Theoretisch könnte es dabei egal sein, in welchem Land sie sich befinden. Wenn allerdings zum Beispiel die Voraussetzungen für die Nutzung von Swish eine Personennummer, ein schwedisches Konto und eine schwedische Mobilnummer sind, ist klar, dass in der Praxis nur Schwed:innen Swish nutzen. Eine der wenigen Ausnahmen sind international tätige Unternehmen wie PayPal, bei denen Transaktionen über Landesgrenzen hinweg möglich sind – aber eben auch nur innerhalb desselben Ökosystems.

Stufe 3: Grenzüberschreitendes Instant Payment (via Open-Banking-PIS)

Die zahlungsauslösenden Dienste des Open Banking überwinden alle Schwachstellen von Stufe 1 und 2. PIS kann Echtzeit-Transaktionen, also Instant Payments, über alle Zahlungsverkehrsschienen und Ökosysteme aller europäischer Länder hinweg durchführen. Kurz: Sie sind plattform-übergreifende Bankdienstleistungen. Die Zahlenden benötigen dafür tatsächlich nur ein gedecktes Bankkonto bei ihrer Hausbank und müssen nicht bei bestimmten Zahlungsdiensten registriert oder im weiteren Sinne Mitglieder irgendeines Ökosystems sein – sie müssen noch nicht einmal eine bestimmte App zum Bezahlen verwenden.

Hört sich im Prinzip gut an. Allerdings ging die Entwicklung solcher plattform-übergreifenden A2A-Zahlungsmethoden bislang sehr schleppend voran – trotz der bereits seit 2018 in Kraft getretenen Zahlungsdienstrichtlinie PSD2, die die technische Verfügbarkeit von Open-Banking-Schnittstellen im europäischen Zahlungsverkehr zur Pflicht gemacht hat. Warum dies so war, haben wir in unserem Artikel Open Banking und „Buy now, pay later“ näher beleuchtet.

1. Allgemeine Verbreitung von A2A-Zahlungen

A2A-Banking in Form von Instant Payments (also auf der von uns formulierten Stufe 2) hat sich in den letzten Jahren global zu einem wichtigen Platzhirsch unter den etablierten Zahlungsarten entwickelt. Sei es Pix in Brasilien mit 150 Millionen Nutzer:innen, iDEAL in den Niederlanden mit monatlich 13 Millionen Transaktionen (ca. 50 % aller E-Commerce-Zahlungen), BLIK in Polen (mit fast 13 Millionen Nutzer:innen), giropay in Deutschland (mit 35 Millionen Nutzer:innen) oder ACH Payment in den Vereinigten Staaten mit bereits im Jahr 2020 insgesamt 26,8 Milliarden Transaktionen.

Dabei ermöglichen die A2A-Zahlungsanbieter reibungslose Zahlungsprozesse innerhalb von mobilen Apps, in Checkouts von Online-Shops oder auch am Point of Sale. Sie machen aber auch Zahlungen zwischen Privatpersonen (P2P), Unternehmen (B2B) und sogar Regierungen (P2G oder G2P) möglich.

Die A2A-Zahlungen laufen dabei meist über staatlich betriebene Echtzeit-Zahlungssysteme (RTP = Realtime Payment) ab. „Laut The Global Payments Report 2023 wird erwartet, dass fast 70 RTP-Systeme weltweit das weitere Wachstum von A2A-Zahlungen vorantreiben werden“.

Oft sind die jeweiligen Zentralbanken eines Landes an diesen Echtzeit-Zahlungssystemen beteiligt. Allerdings bauen diese Systeme – wie schon erwähnt – nicht zwingend auf Open-Banking-API-Technologie auf – sie bewegen sich mehrheitlich immer noch auf der von uns formulierten Stufe 2. Doch es gibt auch private Fintechs, die bspw. schon bestehende Open-Banking-APIs nutzen, um interoperable A2A-Zahlungslösungen in Echtzeit anzubieten. Zu diesen Anbietern zählen Trustly, Sofort von Klarna oder Volt.

Es gibt aber auch Märkte, in denen A2A-Finanzdienstleister bislang nur wenig Fuß fassen konnten. Dabei handelt es sich in der Regel um Länder, in denen Kartenzahlungen historisch bedingt fest in der Gesellschaft verwurzelt sind, wie zum Beispiel in Kanada oder Japan.

Dennoch schätzt der Global Payments Report 2023 von FIS, dass A2A-Zahlungen bis 2026 eine durchschnittliche Wachstumsrate von 13 % haben werden, was einem weltweiten Gesamtvolumen von fast 850 Milliarden US-Dollar entspräche.

2. Zukunftsprognosen für A2A-Open-Banking-Lösungen

Erst im Oktober 2023 meldete das „FinTech Magazine“, dass drei Viertel aller Payment Service Provider (PSPs) und unabhängigen Softwareanbieter (ISVs) beabsichtigen, Open Banking innerhalb der nächsten zwei Jahre einzuführen.

Laut einer Umfrage des in Großbritannien ansässigen Payment-Providers Nuapay unter leitenden Entscheidungsträgern wurde festgestellt, dass mehr als 75 % der PSPs und 80 % der ISVs ihren Kund:innen bereits die Möglichkeit geben, Open-Banking-Zahlungen zu akzeptieren. Wobei Open Banking hier als Oberbegriff für Methoden wie Instant Payments und Account-to-Account (A2A)-Zahlungen im weiteren Sinne zu lesen ist.

Laut Nuapay erwarten sowohl PSPs als auch ISVs, dass Open Banking in den nächsten fünf Jahren zu einer der beliebtesten Methoden wird, mit denen Verbraucher:innen für Waren oder Dienstleistungen bezahlen: Im Durchschnitt haben von den Zahlungsdienstleistern, deren Händler:innen Open Banking eingeführt haben, bereits 28 % der Zahlungsströme auf Open-Banking-Zahlungen umgestellt, bei den ISVs sind es 20 %. Bei einem Fünftel der Zahlungsdienstleister wurden bereits mehr als 41 % der Zahlungsströme auf Open Banking umgestellt.

Auch Apple war nicht untätig und brachte in 2023 eine neue Wallet App fürs iPhone auf den Markt, die in das britische Open Banking Framework integriert ist.

Doch auch Fintech-Start-Ups machen sich bereit: Das Stockholmer Unternehmen Brite Payments zum Beispiel gab erst kürzlich bekannt, mit einer Finanzierung von 57,3 Millionen Euro bald ein Open-Banking-basiertes europaweites Instant Payment anbieten zu können.

Kurz: Wir sehen an unterschiedlichen Stellen innerhalb der Branche, dass sich etwas bewegt bzw. viele schon in Richtung Open Banking losgelaufen sind. Wie es aktuell in Deutschland aussieht, betrachten wir später noch.

C. Die Vorteile von API-basiertem A2A-Banking

1. Verbesserte Shopper Journey und Kundenbindung

Einer der Hauptvorteile von A2A-Banking in Echtzeit ist, dass keine Drittanbieter von Zahlungslösungen in die Beziehung zwischen Shopper:in und Online-Händler:in hineingrätschen. Das ist nicht nur für die Kund:innen von Vorteil, die ihre (Karten-)Daten beim Online-Shopping nicht gerne an Drittparteien weitergeben und – wenn sie das nicht tun müssen – eine angenehmere Shopper Journey haben. Auch die Händler:innen profitieren davon:

Denn viele Zahlungsanbieter sind zum Beispiel selber Banken, machen Werbung für hauseigene Finanzprodukte, leiten Kund:innen zu anderen Online-Shops weiter, wo ebenfalls mit ihrer Zahlungslösung bezahlt werden kann oder empfehlen weiterführende Produkte auf einer eigenen, konkurrierenden Shopping-Plattform. Außerdem verkaufen sie die Daten der Käufer:innen manchmal auch an andere Unternehmen weiter, damit diese sie für ihre eigenen kommerziellen Zwecke nutzen können.

All dies verwässert den Markenauftritt des Online-Shops, dem die Kund:innen bereits ihr Vertrauen geschenkt haben, und stört die Kundenbeziehung.

2. Betrug und Zahlungsausfälle reduzieren

Auch wenn der Kreditkartenbetrug in der Europäischen Union in den letzten Jahren abnimmt, so bestätigt die EZB immer noch einen Betrugsvolumen von 1,53 Milliarden Euro für das Jahr 2021. A2A-Banking umgeht dieses Problem von Haus aus.

Zum Einen muss A2A-Banking laut der europäischen Richtlinie künftig mit der so genannten „Strong Customer Authentication“ (SCA) arbeiten. Dabei werden bei jeder Transaktion aus drei Authentifizierungsverfahren insgesamt zwei Verfahren abgefragt. Dank SCA besticht A2A-Banking also mit deutlich mehr Sicherheit beim Bezahlen als dies traditionelle Kredit- und Debitkarten tun. Somit werden mögliche Betrugsszenarien deutlich reduziert.

Da die Geldtransaktionen zum Anderen in Echtzeit geprüft und angestoßen werden, kann unmittelbar vor der Transaktion ermittelt werden, ob die Käufer:innen zum Kaufzeitpunkt liquide sind. Im Idealfall können auf diese Weise Zahlungsausfälle komplett verhindert werden. Denn jede Transaktion ist nur erfolgreich, wenn die Liquidität zum Kaufzeitpunkt stimmt. Oder anders formuliert: Beim A2A-Banking ist die Risikoanalyse maximal zuverlässig und somit auch die Annahmequote optimal.

3. Zuverlässige Zahlungsprozesse

Die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Transaktion beim A2A-Banking besteht darin, dass alle notwendigen Kontodaten (inklusive des Liquiditätsstands) bereits in korrekter Form vorliegen müssen. Somit gibt es beim A2A-Banking keine fehlgeschlagenen Einzüge, sei es aufgrund einer unzureichenden Kontodeckung oder durch eine falsche IBAN.

So können Händler:innen zuverlässig mit ihren erzielten Umsätzen kalkulieren und haben gleichzeitig keine zusätzlichen Kosten oder weiteren personellen Aufwände durch fehlgeschlagene Zahlungsprozesse.

4.  Hohe Reichweite unter den Shopper:innen

A2A-Banking hat zudem eine hohe Reichweite, da im Grunde jeder voll geschäftsfähige und liquide Mensch in Deutschland bereits über alle notwendigen Voraussetzungen verfügt, um eine A2A-Transaktion beim Online-Shopping durchführen zu können: er hat ein Girokonto bei seiner Hausbank.

Um eine Account-to-Account-Zahlung anzustoßen, müssen Shopper:innen kein eigenes Kundenkonto bei einem Drittanbieter erstellen (wie zum Beispiel bei E-Wallets), keinerlei Antragsverfahren durchlaufen (wie bei Kreditkartenanträgen) und auch keinerlei Bonitätsprüfungen bei Auskunfteien über sich ergehen lassen (was sich darüber hinaus ggf. auch noch negativ auf ihr Scoring auswirkt). Alles, was Online-Shopper:innen benötigen, ist ein Bankkonto, das online-banking-fähig ist und auf dem der betreffende Kaufbetrag zum Kaufzeitpunkt verfügbar ist.

5. Senkung der Transaktionsgebühren

Für A2A-Zahlungen fallen in der Regel niedrigere Transaktionsgebühren als bei klassischen Kreditkartenzahlungen an. Und diese sind gerade für Händler:innen nicht zu vernachlässigen. Man kennt das Problem auch aus dem Einzelhandel: Viele kleine Ladengeschäfte verweigern die Bezahlung mit Kreditkarte (aber sogar mit Girokarte), wenn der Kaufbetrag zu gering ist, da die Transaktionsgebühr der betreffenden Karte die Marge zu empfindlich nach unten drückt oder sogar übersteigt.

D. Instant Payment und die Liquidität von Banken

Instant Payment scheint also für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation zu sein. Aber nicht zwingend für die die Banken. Das IT Finanzmagazin warnte Ende letzten Jahres davor, dass durch Instant Payments die Banken in die Bedrängnis von Zahlungsausfällen kommen können. Wie ist das möglich?

„Die Instant Payments erschweren europäischen Banken, ihre Liquidität richtig zu planen. Der Grund: Das Zentralbankkonto des jeweiligen Instituts wird sofort belastet, wenn Kunden etwas in Echtzeit bezahlen oder Geld überweisen wollen. Jeden siebten Auftrag wickeln die Banken inzwischen so ab. Künftig will die EU aber, dass normale SEPA-Zahlungen nur noch in Echtzeit disponiert werden. Den Instituten fehlt damit wertvolle Zeit, um während eines Tages ihr Zentralbankkonto ausgeglichen zu halten. Kommt es auch nur für einen kurzen Augenblick zu einem negativen Saldo, kann die Bank eingehende Aufträge nicht mehr erfüllen. Das bedeutet einen technischen Zahlungsausfall.“ (Quelle: IT-Finanzmagazin – Risiken für Zahlungsausfälle durch Instant Payments steigen)

Das IT Finanzmagazin nennt ein konkretes Beispiel für einen solchen Fall: Angenommen, eine Bank erwartet an einem bestimmten Tag einen Zufluss von 100 Millionen Euro und einen Abfluss von 110 Millionen Euro. Dann bewegt sich die Liquidität zwischen zwei Extremen:

•   Extrem 1: Zuerst gehen alle Zahlungen ein, bevor die ersten Zahlungsausgänge angestoßen werden. In diesem Fall würden zehn Millionen Euro als Puffer ausreichen, um zahlungsfähig zu bleiben.

•   Extrem 2: Zuerst fließen die erwarteten 110 Millionen ab, bevor es zum ersten Zahlungseingang kommt. Dann müsste die Bank im Laufe des Tages 110 Millionen Euro vorstrecken, bevor sie wieder 100 Millionen Euro einnimmt.

In der Realität bewegt sich die Zahlungsfähigkeit natürlich auf einer Skala zwischen diesen beiden Extremen. Dennoch: Je mehr Instant Payments zur Normalität werden, desto mehr Liquidität müssen die Kreditinstitute bereithalten, da sie niemals minutengenau vorhersehen können, zu welcher Tageszeit sie sich auf dieser Liquiditätsskala wo befinden werden.

Nun gibt es Wege, dieses Problem zu lösen, zum Beispiel über eine geduldete Überziehung des Zentralbankkontos, die spätestens am nächsten Bankarbeitstag wieder ausgeglichen sein muss. Solche Wege sind aber wieder mit höheren Gebühren verbunden.

E. A2A-Banking-Anbieter

Welche A2A-Payment-Anbieter gibt es bereits auf dem Markt und wie hoch ist die Anzahl der Nutzer:innen sowie die Anzahl der A2A-Transaktionen genau? Hier das Wichtigste in Kürze:

1. Globale Verbreitung von A2A-Banking

 

Auf globaler Ebene gibt es einige große Länder, in denen A2A-Finanzdienstleister bereits seit Jahren große Erfolge feiern.

Brasilien: Pix

In Brasilien erfreut sich PIX großer Beliebtheit. Die Zahlungslösung wurde von der brasilianischen Zentralbank entwickelt, die mit über 700 brasilianischen Finanzinstituten verknüpft ist. Mit PIX wickeln aktuell ca. 100 Millionen Nutzer:innen Banküberweisungen in Echtzeit ab. Die Zahlungslösung kann sowohl beim Online-Shopping wie auch am Point oft Sale via QR-Code eingesetzt werden.

Indien: Razorpay

Das 2014 in Indien gegründete FinTech Razorpay bietet ein System für die Abwicklung von End-to-End-Zahlungen. Dabei deckt Razorpay eine große Bandbreite an Zahlungsarten ab: In- und ausländische Kredit- und Debitkarten, PayLater, Netbanking von 58 Banken, mobile Wallets oder auch UPI, mit dem Kund:innen Zahlungen über Apps wie WhatsApp anstoßen können.

Mexiko: SPEI und CoDi

Aufgrund von Korruption hat Bargeld in Mexico noch immer einen hohen Stellenwert. Deshalb hat sich Mexikos Zentralbank in den letzten Jahren intensiv bemüht, Bargeldtransaktionen zu reduzieren. Bereits 2004 führte sie das Echtzeit-Zahlungssystem SPEI (Sistema de Pagos Electrónicos Interbancarios) ein. Darauf aufbauend wurde zusätzlich ein Projekt für QR-Code-Zahlungen im Einzelhandel ins Leben gerufen, das im Jahr 2023 in Betrieb genommen wurde: Mit CoDi (Plataforma de Cobros Digitales) können QR-Codes am Point of Sale direkt mit SPEI verbunden werden.

Australien: NPP

Die im Februar 2018 von der Reserve Bank of Australia eingeführte New Payments Platform (NPP) ist eine offene Infrastruktur für schnelle Zahlungen. Die NPP soll Haushalten, Unternehmen und Behörden die Möglichkeit zu geben, rund um die Uhr Zahlungen zu tätigen, bei denen das Geld den Empfänger:innen nahezu in Echtzeit zur Verfügung steht.

„Die Auswirkungen von NPP auf das Zahlungsverhalten sind beachtlich: Kunden nutzen das System mindestens einmal pro Woche und die Zahl der Echtzeit-Zahlungen ist um über 130 % gestiegen.“ (Quelle: Gocardless)

2. A2A-Banking in Europa

Auch in Europa verzeichnet A2A-Banking einen steilen Wachstum. Allerdings ist es in diesem Zusammenhang wichtig, nochmals zu erwähnen, dass aktuell fast keiner der in der folgenden Tabelle gelisteten Anbieter mit API-basiertem Open-Banking arbeitet, also nicht interoperabel im Sinne von Open Banking ist. Hier eine kleine Übersicht, basierend auf den Zahlen verschiedener lokaler E-Commerce-Verbände und Zahlungsberichten der Zentralbanken (Stand: 28. Oktober 2022):

LandA2A-Banking-AnbieterAnteil der Nutzer:innen in der BevölkerungAnteil der A2A-Zahlungen am Gesamt-Transaktionsvolumen
NiederlandeiDeal70 %75 %
PolenBlik30 %53 %
BelgienPayconiqn/a47 %
SchwedenSwish85 %25 %
NorwegenVipps77 %24 %
Deutschland• Giropay
• Klarna Sofort.
• SEPA Instant Payment
Ca. 40 %8 %
SpanienBizum45 %5 %
GroßbritannienPaym*n/a< 5 %
FrankreichPaylibn/a< 5 %
Italien• Satispay
• MyBank
Ca. 10 %< 5 %

* Geschäftsaufgabe im März 2023

Man kann sehen, dass es vor allem in den skandinavischen Ländern, aber auch in Belgien und den Niederlanden, einen großen Anteil von Instant-Payment-Nutzer:innen gibt. Je weiter man dagegen in den Süden Europas geht, desto niedriger fällt dieser Anteil aus.

Schaut man auf das Gesamtvolumen, das in den einzelnen Ländern via Echtzeit-A2A-Banking umgesetzt wurde, ergibt sich ein anderes Bild: Nicht überall, wo es viele A2A-Nutzer:innen in der Bevölkerung gibt, werden zwangsläufig auch viele Online-Einkäufe über A2A-Lösungen bezahlt. So haben in Schweden zwar 85 % einen Swish-Account, allerdings werden 75 % aller Online-Bestellungen nicht über Swish bezahlt. Dort sind Kartenzahlungen und auch „Buy now, pay later“-Zahlungslösungen deutlich stärker vertreten (Quelle: Flagship Advisory Partners)

Ähnliches gilt auch für Deutschland: Während bereits 40 % aller Deutschen A2A-Banking für Echtzeit-Zahlungen genutzt haben, wurden dennoch (zum Beispiel im Jahr 2021) nur 8 % des gesamten E-Commerce-Umsatzvolumens über diese Zahlungsart umgesetzt. Auch bei uns herrschen andere Zahlungsmethoden vor.

F. A2A-Banking in Deutschland

1. SEPA Instant Payment (SCT Inst)

SEPA Instant Payment ermöglicht im Online-Banking Transaktionen innerhalb von wenigen Sekunden und basiert bereits auf Open Banking. Im Zahlungsverkehrsraum Europas (dem SEPA-Raum) ist SEPA Instant Payment bereits seit November 2017 verfügbar.

Waren die Beträge zunächst auf 15.000 Euro limitiert, sind seit Juli 2020 Zahlungen bis zu 100.000 Euro möglich. SCT Inst ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr verfügbar. Nun wird SEPA Instant Payment zur Pflicht:

Aufgrund der erst jüngst erzielten Einigung zwischen Europa-Rat und Europa-Parlament (am 07.11.2023) müssen künftig alle Zahlungsdienstleister, die Standard-SEPA-Überweisungen in Euro anbieten, auch das Versenden und Empfangen von SEPA Instant Payments anbieten. „Die Zahlungsdienstleister müssen jedoch nicht nur Instant Payment anbieten, sondern auch sicherstellen, dass Zahler diese Überweisungen problemlos über alle Kanäle zur Auslösung von Überweisungen, sowohl Einzel- als auch Massenüberweisungen, initiieren können. Echtzeitüberweisungen sollen zudem von PSPs als Standardoption für ihre PSUs positioniert werden können“.

Weiterhin ist geregelt, dass die Gebühren für Echtzeit-Transaktionen nicht die Gebühren für herkömmliche elektronische Überweisungen übersteigen dürfen. Wer Details erfahren möchte, findet hier den endgültigen Text zur EU-Verordnung. Am 5. Februar 2024 wird das EU-Parlament darüber beraten.

Der entscheidende Punkt ist nun die Übergangsfrist: Laut dem endgültigen Verordnungstext (S.41) heißt es, dass es spätestens 9 Monate nach Inkrafttreten der Regulierung für Finanzdienstleister im Euroraum verpflichtend sein soll, Instant-Payment-Zahlungen empfangen zu können. Und spätestens 18 Monate nach Inkrafttreten müssen Finanzdienstleister im Euroraum auch das Versenden von Instant-Payment-Zahlungen anbieten. Für Finanzdienstleister außerhalb des Euroraums werden großzügigere Übergange von 33 bzw. 39 Monaten festgelegt.

Das setzt die Banken aktuell unter Druck. Denn selbst ein Kernbankensystem, das bereits SCT Instant anbietet, ist nicht automatisch Instant-Payment-fähig. „Hierfür müssen interne Prozesse von einem Batch- zu einem Real-Time-Verfahren umgestellt werden. Eine solche Umstellung betrifft nicht nur die Payment-Engine, sondern ebenfalls die Prozesse im Kernbankensystem. Daneben sind noch viele weitere Aspekte zu beachten, beispielsweise sollte auch die Customer Experience von Anfang an mitgedacht werden“.

Wie realistisch diese Übergangsfrist also ist, bleibt abzuwarten. Dennoch werden wir in baldiger Zukunft flächendeckend SEPA Instant Payment zur Verfügung haben.

2. Giropay

Giropay wurde 2005 als deutsche Alternative zu PayPal gegründet und bietet ebenfalls Echtzeitüberweisungen von Konto zu Konto an. Um Geld mit Giropay überweisen zu können, müssen die Sender:innen lediglich über ein entsprechend gedecktes Girokonto bei einer deutschen Bank oder Sparkasse verfügen – der Geldbetrag wird dann mit Hilfe der entsprechenden Kontonummer sowie über das PIN- bzw. TAN-Verfahren direkt an die IBAN der Empfänger:innen weitergeleitet.

Bezahlen Shopper:innen in Online-Shops mit einem bereits hinterlegten Konto, entfällt die Eingabe von Zahlungsinformationen wie Kontodaten des Online-Shops, Verwendungszweck und Betrag. Das macht das Bezahlen mit Giropay sehr einfach und komfortabel. Zudem ist der Zahlungsdienst aufgrund des TAN-Verfahrens sehr sicher. Giropay bietet darüber hinaus – ähnlich wie Paypal – einen Käuferschutz an, wie auch den kostenlosen Geldversand an Freunde.

Alle Transaktionen sind für die Kund:innen komplett kostenlos. Allerdings fallen auf Seiten der Händler:innen Gebühren an, die sich aus Fixkosten und Transaktionskosten zusammensetzen.

War Giropay vor der Einführung von PSD2 noch auf ca. 1.500 Banken beschränkt und damit auf 35 Millionen Nutzer:innen in Deutschland beschränkt, kündigte Giropay im Jahr 2019 eine Anbindung aller weiteren deutschen Banken und damit eine starke Expansion auf dem Markt an. Im Jahr 2021 wurden außerdem die zuvor eigenständig firmierenden Zahlungsanbieter Kwitt und Paydirect direkt in Giropay integriert.

Entgegen der Ankündigungen von Giropay sind bis heute allerdings noch nicht alle deutschen Banken und Sparkassen an den Zahlungsdienst angebunden oder bieten ihn zwischenzeitlich nicht mehr an. Dennoch ist Giropay zwischenzeitlich in 32.000 deutschen Online-Shops verfügbar und damit eine feste Größe im deutschen E-Commerce geworden.

3. Klarna Sofort

Klarna Sofort wurde ursprünglich vom deutschen Start-Up „Sofort GmbH“ gegründet, die seit 2014 zu Klarna gehört. Laut Angaben der Sofort GmbH hat die Zahlungslösung 85 Millionen Nutzer:innen und ist in 13 Ländern verfügbar.

Klarna Sofort ist eine direkte Banküberweisung, die über die Online-Banking-Zugangsdaten der Shopper:innen funktioniert. Statt über das Online-Banking der eigenen Bank zu überweisen, wird die Transaktion direkt in einem Klarna-Formular angestoßen. Gerade bei einmaligen Gastbestellungen ist Klarna Sofort sehr bequem, da sich die Shopper:innen nicht zwingend im Online-Shop registrieren müssen. Laut Angaben von Klarna zählt Sofort zu den sichersten Bezahlsystemen im Internet.

Allerdings wurde die Tatsache, dass Verbraucher:innen bei einer Bezahlung mit Klarna Sofort die Login-Daten ihres Online-Banking an einen Drittanbieter weitergeben müssen, immer wieder auch kritisch gesehen. Letztlich aber konnte Klarna diese rechtlichen Unsicherheiten im Jahr 2020 durch ein Urteil des Bundesgerichtshofes endgültig beseitigen.

4. Weitere A2A-Instant-Payment-Anbieter

Zwar sind die drei oben genannten Zahlungsanbieter aktuell die einzigen, die einen festen Fuß auf dem deutschen Markt haben. Allerdings darf man annehmen, dass sich das ab 2024 ändern wird. Gerade die schon oft erwähnte PSD2-Richtlinie und ihre bereits für 2024 geplante Nachfolgerin PSD3 werden dafür sorgen, dass sich noch weitere innovative Finanzdienstleister Anteile am deutschen Markt holen werden.

Ein solcher Anbieter könnte Volt sein. Volt wurde 2019 gegründet und hat sich bereits als Europas führendes Open-Banking-Gateway etabliert. Volt bietet eine Open-Banking-Integration von mehr als 5.000 Banken in Großbritannien und der EU. Dabei ist die Liste der deutschen Banken, die bereits über eine Schnittstelle mit Volt arbeiten können, sehr lang. Volt steht also auch in Deutschland in den Startlöchern.

Interessant könnte auch die Entwicklung der 2020 angetretenen „European Payments Initiative“ (EPI) sein, die amerikanischen Kreditkarten wie auch PayPal ein eigenes Zahlungssystem entgegensetzt. Die EPI plant, ab Mitte 2024 mit einem Handy-zu-Handy-Zahlungssystem namens Wero zu starten.

G. Fazit

Die Zeichen für A2A-Instant-Payment stehen aktuell in ganz Europa günstig. Dabei wird PSD3 den bereits eingeschlagenen Weg weiter ebnen, so dass bald weitere Anbieter von A2A-Instant-Payment-Lösungen auch auf dem deutschen Markt sichtbar sein werden.

Zu welchen Verschiebungen dies beim Bezahlen im E-Commerce letztlich führen wird, muss abgewartet werden. Denn gerade Deutschland ist ein Land, in dem die Verbraucher:innen im Versandhandel seit über 70 Jahren einen besonderen Liebling unter den Zahlungsarten haben: den Rechnungskauf. Und diesen Favoriten schätzen sie auch seit einigen Jahren beim Online-Shopping sehr.

Es ist zwar vorstellbar, dass in naher Zukunft auch die Deutschen immer mehr die Vorzüge von A2A-Instant-Payment für sich entdecken – möglicherweise vor allem im Kontext von Mikro- und Makro-Payment, also beim Bezahlen von Kleinbeträgen.

Je mehr der Warenkorbwert beim Online-Shopping allerdings in die Höhe steigt, desto fraglicher bleibt es, ob sich A2A-Zahlungen als eine attraktive Alternative zum Rechnungskauf etablieren werden. Wir glauben das eher nicht. Denn gerade die Sicherheit und die Flexibilität, die die Deutschen beim Rechnungskauf so schätzen, werden vom A2A-Finanzierungsprofil gerade nicht abgedeckt. Man darf aber gespannt bleiben.

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